Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit 20. Februar 2009 endet meine selbständige Beratertätigkeit und somit auch meine Erreichbarkeit im Büro in Dornbirn. Für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanke ich mich herzlich. Ich wünsche Ihnen / Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Ab 1. April 2009 bin ich dann in der Fachhochschule Vorarlberg erreichbar. Als Leiter des Studienganges „Soziale Arbeit“ werde ich in der Lehre meinem Schwerpunkt in der Europäischen Sozialpolitik treu bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Michael Himmer
Mit 20. Februar 2009 endet meine selbständige Beratertätigkeit und somit auch meine Erreichbarkeit im Büro in Dornbirn. Für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanke ich mich herzlich. Ich wünsche Ihnen / Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Ab 1. April 2009 bin ich dann in der Fachhochschule Vorarlberg erreichbar. Als Leiter des Studienganges „Soziale Arbeit“ werde ich in der Lehre meinem Schwerpunkt in der Europäischen Sozialpolitik treu bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Michael Himmer
Positionspapier „Soziale Wirklichkeit
in Europa“
Gerne stelle ich Ihnen meine Überlegungen zum Konsultationsprozess der EU Kommission über die soziale Realität in Europa zur Verfügung. Vielleicht finden Sie im angeschlossenen Dokument anregende Gedanken oder hilfreiche Informationen für sich selbst oder für Ihre Organisation. Das Gerüst meiner Stellungnahme orientiert sich am Fragebogen der EU Kommission und konzentriert sich auf sozialpolitische Positionen.
Hier einige meiner wichtigsten Hypothesen – diese und weitere sind im angeschlossenen Dokument kontextualisiert und ausführlich erläutert:
Als pdf: positionspapier soziale wirklichkeit.pdf
in Europa“
Gerne stelle ich Ihnen meine Überlegungen zum Konsultationsprozess der EU Kommission über die soziale Realität in Europa zur Verfügung. Vielleicht finden Sie im angeschlossenen Dokument anregende Gedanken oder hilfreiche Informationen für sich selbst oder für Ihre Organisation. Das Gerüst meiner Stellungnahme orientiert sich am Fragebogen der EU Kommission und konzentriert sich auf sozialpolitische Positionen.
Hier einige meiner wichtigsten Hypothesen – diese und weitere sind im angeschlossenen Dokument kontextualisiert und ausführlich erläutert:
- Die EU muss wirtschaftlich erfolgreich und sozial fair sein – entweder gibt es eine Balance zwischen sozialer Sicherheit und Marktwirtschaft oder wieder ein NEIN der Bürger zur weiteren europäischen Integration
- Der Mensch ist mehr als Konsument und Verbraucher – die Skepsis gegenüber „Wohlstandsaposteln“ nimmt zu, Armut auch
- Kollaps der Sozial- und Gesundheitssysteme – das Übel beginnt früh und wird schamvoll verschwiegen
- Bekannte und unverändert schlechte berufliche Integration von Menschen mit Behinderung – es sind fehlende Prioritäten in den nationalen Beschäftigungspakten zu bemerken
- Der Sozialstaat als wesentliche Voraussetzung für individuelle Freiheit – Rückzug des Staates aus der sozialen Verantwortung?
Als pdf: positionspapier soziale wirklichkeit.pdf
Europäische Netzwerkarbeit und
„Sozial-Lobbying“
Die Europäische Sozialwirtschaft – neben der Öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft der dritte Eckpfeiler des Europäischen Sozialmodells – muss gestärkt werden, denn soziale Leistungen sind Bürgerrecht. Soziale Leistungen kosten Geld, noch mehr Kosten allerdings verursachen schlechte oder keine sozialen Leistungen, wie Studien der EU-Kommission bestätigen. Netzwerkarbeit und „Sozial-Lobbying“ sind auf allen Organisationsebenen der Sozialwirtschaft wertvolle Instrumente, um für alle Beteiligten bessere Ergebnisse zu erzielen.
Soziale Dienstleister sind auf allen Ebenen stärker und wirksamer durch Kooperationen: Es soll eine neue Balance zwischen bestehender Konkurrenz und notwendiger Zusammenarbeit von Sozial-
organisationen geschaffen werden. Netzwerke ermöglichen effektiveres Arbeiten: Was alleine nicht geleistet werden kann, ist im Netzwerk oft möglich.
Erfolgreiches „Sozial-Lobbying“ beginnt bei regionalen Entscheidungsträgern und Delegierten. Die Zivilgesellschaft und ihre Vertretungen sind intensiv in gestaltende Prozesse der Sozialen Arbeit und der sozialpolitischen Entwicklung einzubinden (oder bewusst auszugrenzen). Für ein starkes europäisches Sozialmodell ist ein sozialer und ziviler Dialog die Grundlage.
„Sozial-Lobbying“
Die Europäische Sozialwirtschaft – neben der Öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft der dritte Eckpfeiler des Europäischen Sozialmodells – muss gestärkt werden, denn soziale Leistungen sind Bürgerrecht. Soziale Leistungen kosten Geld, noch mehr Kosten allerdings verursachen schlechte oder keine sozialen Leistungen, wie Studien der EU-Kommission bestätigen. Netzwerkarbeit und „Sozial-Lobbying“ sind auf allen Organisationsebenen der Sozialwirtschaft wertvolle Instrumente, um für alle Beteiligten bessere Ergebnisse zu erzielen.
Soziale Dienstleister sind auf allen Ebenen stärker und wirksamer durch Kooperationen: Es soll eine neue Balance zwischen bestehender Konkurrenz und notwendiger Zusammenarbeit von Sozial-
organisationen geschaffen werden. Netzwerke ermöglichen effektiveres Arbeiten: Was alleine nicht geleistet werden kann, ist im Netzwerk oft möglich.
Erfolgreiches „Sozial-Lobbying“ beginnt bei regionalen Entscheidungsträgern und Delegierten. Die Zivilgesellschaft und ihre Vertretungen sind intensiv in gestaltende Prozesse der Sozialen Arbeit und der sozialpolitischen Entwicklung einzubinden (oder bewusst auszugrenzen). Für ein starkes europäisches Sozialmodell ist ein sozialer und ziviler Dialog die Grundlage.
EU Familienpolitik: „Den Helfenden helfen!“
EU Kommissar Vladimir Spidla erklärt: „Abgesehen von den familienpolitischen Maßnahmen der Mitgliedstaaten, die auf Sozialleistungen und Steuererleichterungen basieren, müssen auf lokaler oder regionaler Ebene neue Partnerschaften zugunsten von Familien entwickelt werden, um der Vielfalt der familiären und beruflichen Situationen im Einzelfall gerecht zu werden.“ (speech/07/166)
Es ist zu erwarten, dass Familienpolitik in eine europäische Rahmenpolitik eingebettet wird, einzelne Initiativen zwischen den Mitgliedstaaten abgestimmt werden, die Zuständigkeit bleibt (vorerst) aber national. Dennoch werden neue Finanzierungsquellen für die europäische Familienpolitik geöffnet und neue regionale und lokale Strukturen entstehen.
Als pdf: eupik Kommentar, EU Familienpolitik.pdf
EU Kommissar Vladimir Spidla erklärt: „Abgesehen von den familienpolitischen Maßnahmen der Mitgliedstaaten, die auf Sozialleistungen und Steuererleichterungen basieren, müssen auf lokaler oder regionaler Ebene neue Partnerschaften zugunsten von Familien entwickelt werden, um der Vielfalt der familiären und beruflichen Situationen im Einzelfall gerecht zu werden.“ (speech/07/166)
Es ist zu erwarten, dass Familienpolitik in eine europäische Rahmenpolitik eingebettet wird, einzelne Initiativen zwischen den Mitgliedstaaten abgestimmt werden, die Zuständigkeit bleibt (vorerst) aber national. Dennoch werden neue Finanzierungsquellen für die europäische Familienpolitik geöffnet und neue regionale und lokale Strukturen entstehen.
Als pdf: eupik Kommentar, EU Familienpolitik.pdf
